Dies ist einer der wichtigsten Faktoren die den Wert beeinflussen. Hierbei spielt u.a. die Lage ,die Stadt bzw. die Region samt der Infrastruktur ebenso eine große Rolle, wie das unmittelbare Umfeld sowie die Nachbarschaft und die gesamte vorhandene Infrastruktur.
Wichtige Faktoren sind hier das Gebäudebaujahr; die technische und energetische Bausubstanz; die Hausstruktur und der allgemeine Zustand.
Die allgemeine Lage des Immobilienmarktes wie auch die Entwicklung des lokalen Marktes haben ebenfalls einen großen Anteil an dem Wert bzw. der Wertentwicklung.
Hier wird die Immobilie mit ähnlichen verkauften Objekten gegenübergestellt, die in den Punkten
Lage, Größe und Beschaffenheit dem Bewertungsobjekt ähnlich ist.
Dieses Verfahren wird überwiegend angewandt bei den Immobilien die einen Ertrag erwirtschaften. Hierzu gehören im Besonderen vermietete Mehrfamilienhäuser; vermietete
Wohnungen oder auch gewerbliche Immobilen. Der ermittelte Ertragswert setzt sich aus dem
Bodenwert und dem Ertragswert zusammen.
Die Grundlagen hierbei sind u.a. die bauliche Substanz des Gebäudes, die Herstellungskosten;
der Wert des Grundstückes und besondere Merkmale der Immobilie.
Diese Methode wird überwiegend bei der Bewertung privater Immobilien verwendet, wenn nicht
genug Vergleichswerte herangezogen werden können.